MONTREAL, Kanada–()–Drei Jahrzehnte nach ihrer Promotion als Bauingenieurwesen an der Concordia University schreibt Gina Parvaneh Cody, die 1981 den Master of Engineering sowie 1989 den Doktorgrad erworben hat, mit ihrer 15-Millionen-Dollar-Spende an ihre Alma Mater Geschichte. In Anerkennung für diese transformative Unterstützung der „Campaign for Concordia: Next-Gen. Now“, hat die Universität ihre Fakultät für Ingenieurswesen und Informatik nach ihrer ehemaligen Studentin benannt.

Die Gina Cody School of Engineering and Computer Science ist die erste Fakultät für Ingenieurswesen in Kanada – und eine der ersten weltweit –, die nach einer Frau benannt werden.

Gina Cody, Top-Unternehmerin und Bauingenieurin, schreibt einen Großteil ihres Erfolges Concordia zu, da die Universität ihr damals ein Eintrittsstipendium bewilligte. „Ich bin 1979 als junge Studentin aus dem Iran mit 2.000 Dollar in Kanada angekommen“, berichtet sie. „An der Concordia fühlte ich mich willkommen und erhielt die Hilfe, die mein Leben veränderte. Meine Spende an die Universität gilt der nächsten Generation, sodass mehr Menschen eine ebenso erfolgreiche Karriere starten können.“

Gina Cody hält eine Hochschulausbildung für den besten Weg zum Erfolg. „Eine Universität ist eine Plattform, die Frauen, dunkelhäutige Menschen, indigene Bevölkerungsgruppen und andere Minderheiten bei der Verwirklichung ihrer Lebensträume unterstützt. Aus diesem Grund bin ich Concordia bis heute verbunden und fördere sie durch meine Spende. Ich hoffe, meine Zuwendung inspiriert auch andere stolze Concordia-Absolventen, noch mehr Studenten bei der Umsetzung ihrer Ziele zu helfen.“

Gina Codys Spende ermöglicht Stipendien für Studierende und Doktoranten sowie Forschungsprojekte der nächsten Generation rund um Smart Cities. Dank ihrer Zuwendung können drei neue Professuren eingerichtet werden: in Datenanalytik und künstliche Intelligenz, das Internet of Things, Industrie 4.0 und erweiterte Fertigung. Ein Teil der Spende, den Concordia um den gleichen Betrag aufstockt, fließt in einen Sonderfonds für Programme zur Förderung von Chancengleichheit, Diversität und Inklusion.

Als Namensgeberin der Fakultät für Ingenieurswesen und Informatik hofft Gina Cody, zum Abbau der Hürden beizutragen, die Frauen an einer Karriere im Ingenieurswesen hindern. In Kanada sind laut Engineers of Canada lediglich 20 Prozent aller Studenten der Ingenieurswissenschaften weiblich. Statistics Canada zufolge sind sogar nur 12,8 Prozent der aktiven Ingenieure Frauen.

„Gina Cody dient uns allen als Vorbild, und ihre großzügige Spende ist ein Meilenstein für die Ingenieurs- und die Informatikwissenschaften in Kanada“, erklärt Alan Shepard, Präsident der Concordia University. „Ihr Geschenk wird unsere Institution maßgeblich prägen. Unsere Programme in den Bereichen Ingenieurswesen und Informatik zählen zu den besten in Kanada und der Welt. Diese Spende ermöglicht uns, weiter auf unseren Stärken aufzubauen, für die wir weltweit anerkannt und respektiert werden, und uns dafür einzusetzen, noch besser für die nächste Generation zu werden.“

Laut Amir Asif, Dekan der Gina Cody School of Engineering and Computer Science, sind die Auswirkungen der Spende erheblich: „Unsere Fakultät hat große Anstrengungen unternommen, und diese Spende wird uns helfen, die nächste Entwicklungsstufe zu erreichen. Sie stellt die Mittel bereit, um die führenden Ingenieure und Informatiker von morgen auszubilden, die zukunftsweisende Technologien zum Nutzen der gesamten Gesellschaft entwickeln werden. Der Namenswechsel spiegelt unser Streben nach Chancengleichheit, Diversität und Inklusion wider. Gina wird ein perfektes Vorbild für junge Frauen sein und sie dazu ermutigen, diesen spannenden Beruf zu ergreifen.“

Gina Cody ist eine profilierte Ingenieurin und Unternehmerin. Sie war Vorsitzende und Hauptgesellschafterin einer führenden kanadischen Ingenieurberatungsfirma. Im Jahr 2010 nahm sie das Wirtschaftsmagazin Profit in seine Liste der Top-10-Unternehmerinnen auf. Gina Cody verkaufte ihre Firmenanteile und zog sich 2016 aus dem Unternehmen zurück.

Über die Campaign for Concordia: Next-Gen. Now

Die Campaign for Concordia: Next-Gen. Now – der größte Aufruf in der Geschichte der Institution – wird 250 Mio. Dollar für eine grundlegende Neuausrichtung der Hochschullehre und -forschung aufnehmen. Die Kampagne wurde am 1. November 2017 gestartet und dient der Umsetzung der neun strategischen Ziele der Universität. Rankings der Times Higher Education zufolge rangiert Concordia unter den oberen zwei Prozent der Universitäten weltweit und ist Nummer zwei unter allen Universitäten Nordamerikas, die weniger als 50 Jahre alt sind. Die Campaign for Concordia wird Forschung und Lehre an der Universität mit 48.000 Studenten, 7.000 Fakultätsmitgliedern und Mitarbeitern sowie mehr als 215.000 ehemaligen Studenten fördern. Nähere Informationen unter www.concordia.ca/campaign.

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